Alles zu unserem Maisgrieß

Unser Know-How rund um den Mais

Herzlich willkommen bei Hofcorn! Wir verfügen über umfangreiches Know-how, das sich durch alle Phasen des Maisanbaus zieht, bis hin zu den vielfältigen Zubereitungsarten. Ob Sie mehr über unseren Anbau, Erntezeit oder Zubereitung erfahren möchten – bei uns sind Sie genau richtig.  Lassen Sie sich von unserer Leidenschaft für Mais inspirieren und entdecken Sie, wie vielfältig dieses wunderbare Lebensmittel sein kann!

Häufig gestellte Fragen

Im Folgenden haben wir eine Sammlung häufig gestellter Fragen zusammengestellt, die den Weg vom Feld bis in Ihren Topf begleiten.

Bauen Sie Mais ohne Gentechnik an?

In Deutschland ist die Verwendung von gentechnisch verändertem Mais verboten. Um sicherzustellen, dass keine gentechnisch veränderten Organismen (GVO) eingeschleppt wurden, lassen wir den Mais nach der Ernte in einem Labor gründlich auf GVO prüfen.

Düngen Sie den Mais?

Im Frühling, wenn wir Mais auf einem Feld aussäen, das im Vorjahr für eine andere Kultur genutzt wurde, ist das Feld seit Herbst mit einer Begrünung bedeckt. Diese wird vor der Aussaat zerkleinert. Die Pflanzenreste bieten sowohl Schutz vor Witterungseinflüssen als auch Nährstoffe für das Bodenleben. So sorgt die Begrünung indirekt für eine natürliche Düngung.

Unsere Maissaatmaschine gibt jedem einzelnen Korn zusätzlich Stickstoff und Phosphor. Dies unterstützt das Anfangswachstum des Mais optimal. Wenn sich die Gelegenheit bietet, nutzen wir Wirtschaftsdünger von einer nahegelegenen Landwirtschaft und bringen diesen einmalig im frühen Stadium der Pflanzen aus.

Wie schützen Sie ihre Böden vor Überdüngung?

Wir entnehmen Proben von jedem Feld und senden diese an ein spezialisiertes Bodenlabor. Dadurch erhalten wir präzise Informationen über den Nährstoffgehalt jedes Ackers. Auf dieser Grundlage passen wir die Düngung optimal an. Da Speisemais zur Humusbildung beiträgt, kultivieren wir einige Felder, die wir als "Wie es Gärtle" bezeichnen. Dieser schwäbische Ausdruck bezeichnet Felder, die über eine gesunde Bodenstruktur und reichhaltige Nährstoffe verfügen.

Betreiben Sie Pflanzenschutz?

Wir schützen unsere Maispflanzen in der frühesten Phase vor unerwünschten Beikräutern und später vor dem Maiszünsler. Zudem verfügen wir über Erfahrung in der Anwendung von Trichogramma – kleinen Schlupfwespen, die sich ausschließlich von den Larven des Maiszünslers ernähren. Dieser Schutz ist jedoch nur effektiv, wenn auch angrenzende Felder entweder frei von oder nur minimal von Maiszünslern befallen sind.

Die Diskussion über Pflanzenschutz ist häufig von Emotionen geprägt und wird ebenso gezielt gesteuert. Im Abschnitt weiter unten möchten wir sachliche Hintergründe beleuchten, damit Sie sich eine fundierte Meinung bilden können.

Sind in dem Maisgrieß Rückstände vom Pflanzenschutz?

Nach der Ernte führen wir freiwillige Labortests an unserem Mais durch. Dank modernster Labortechnologie ist es sogar möglich, einen Würfelzucker im gesamten Bodensee zu detektieren. Trotz dieser hohen Präzision wurden in all den Jahren noch nie Rückstände gefunden.

Wie kann ich Ihren Maisgrieß zubereiten?

Das Grundprinzip ist unkompliziert: Verwenden Sie etwa 2 Teile Flüssigkeit auf 1 Teil Maisgrieß, je nach gewünschter Konsistenz.

Für herzhafte Gerichte empfehlen wir, Gemüsebrühe oder Bouillon zu nutzen. Möchten Sie hingegen ein süßes Gericht zubereiten, eignet sich ein Milch-Wasser-Gemisch oder ein erhitzbarer Milchersatz. Zum Süßen können Sie Zucker, Süßstoffe oder sogar Honig und Marmelade verwenden.

Was ist der Unterschied zwischen dem feinen Maisgrieß und der Bramata?

Die Körnung hat entscheidenden Einfluss auf die Zubereitungszeit, den Geschmack und die Konsistenz. Der feine Maisgrieß wird nach Zugabe der Flüssigkeit in nur wenigen Minuten verzehrfertig, abhängig von der verwendeten Menge. Bei mehr Flüssigkeit entsteht eine breiige Konsistenz.

Im Gegensatz dazu erfordert grober Maisgrieß (Bramata) eine längere Kochzeit. Doch diese Geduld wird belohnt: Bramata überzeugt mit einem volleren Geschmack und einer angenehmen Bissfestigkeit.

Das ist genau der Grund, warum Bramata in der Spitzenküche häufig Verwendung findet.

Wie kann ich die fertig gekochte Polenta verwenden?

Polenta bleibt unter einer Abdeckung mehrere Tage frisch im Kühlschrank. Wenn sie noch warm ist, lässt sie sich leicht formen. Sie können die Polenta auf einem Blech ausbreiten und, nachdem sie abgekühlt ist, in Stücke schneiden, ausstechen oder als Basis für eine "Pizza" verwenden. Die Polentataler können Sie hervorragend in der Pfanne anbraten oder in der Mikrowelle bzw. Heißluftfritteuse aufwärmen.

Warme Polenta lässt sich auch einfach mit einem Eisportionierer zu Kugeln formen. Diese eignen sich hervorragend zum Überbacken, als Beilage zu Gemüse oder als Einlage in Suppen.

Polenta zeichnet sich durch ihren hohen Sättigungswert aus. Sie wird vom Körper langsam verdaut, was zu einem langanhaltenden Sättigungsgefühl führt.

Ist Ihr Maisgrieß reich an Ballaststoffen?

Unser Maisgrieß enthält 4 g Ballaststoffe pro 100 g, was ihn zu einer wertvollen Quelle für Ballaststoffe macht, die Sie problemlos in Ihre Mahlzeiten integrieren können. Um die empfohlene Tagesmenge von 25 g bis 30 g Ballaststoffen zu erreichen, empfehlen wir, verschiedene Quellen zu kombinieren.

Ist Ihr Maisgrieß aus dem vollen Korn?

Unsere Partner-Mühle entfernt vor der Vermahlung den ölhältigen Keimling des Korns. Dadurch bleibt der Maisgrieß, bei richtiger Lagerung, weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum frisch. Bei der Vermahlung wird hauptsächlich die äußere Schale des Korns verwendet, während der mehlige innere Anteil für den Maisdunst sorgt.

Wie verwende ich Ihren gelben Maisdunst?

Der gelbe Maisdunst ist ideal zum Verdicken von Speisen. Damit gelingen Ihnen sowohl sämige Suppen als auch herzhaften Soßen mühelos. Zudem lässt er sich hervorragend in Mehlmischungen integrieren oder als Zutat für luftigen Biskuit verwenden.

Sind Ihr Maisgrieß und Maisdunst glutenfrei?

Mais ist von Natur aus glutenfrei. Allerdings kann bei Transport und Verarbeitung eine Vermischung mit Gluten auftreten. Um dies zu vermeiden, überwachen wir sämtliche Abläufe sorgfältig.

Wir kooperieren mit einer spezialisierten Mühle, die ausschließlich Mais verarbeitet und nach den AOECS-Standards für glutenfreie Lebensmittel produziert. Zudem garantieren Laborproben vor der Vermahlung die vollständige Glutenfreiheit.

Wir haben uns jedoch entschlossen, auf die Lizenzierung des durchgestrichenen Ährensymbols zu verzichten.

vielfältig - verantwortungsvoll - verbunden

Hinter Hofcorn steht eine Landwirtsfamilie - einer von 255.000 landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland (2025). Wir stellen uns der Herausforderung des Marktes, der Transformation in der Landwirtschaft, den gesellschaftlichen Ansprüchen und möchten uns zukunftsfähig aufstellen. Begleiten Sie uns weiter auf dieser Reise!